1. OSC Eddie the Eagle spendet 13.900 Euro an 6 Osnabrücker Jugendzentren

Es ist die größte Spende, die der 1. OSC Eddie the Eagle in den mehr als 4 Jahren seines Vereinslebens übergeben hat – entsprechend offiziell und ein bisschen größer war der Rahmen bei der Übergabe im Sporthaus L+T: Michael de Vries, Peter Band, Christian Grzenkowski, Michael Starke, Marc Prasse und Gunnar Schwender überreichten Spiel- und Sportgeräte im Gesamtwert von 13.900 Euro an Kerstin Schlüter, die als Leiterin des Jugendamtes Osnabrück, die Spende zusammen mit Martin Niemann als Leiter des Heinz-Fitschen-Haus und die 5 weitere Osnabrücker Jugendzentren Ostbunker, Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink, Haus der Jugend, Westwerk und Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße entgegennahm.

Die symbolische Scheckübergabe fand mit Stefanie Wendlinger und Knut Hilger von L+T statt, die jeden der Wünsche der Jugendzentren mit viel Engagement und fairen Preisen erfüllt haben.

Von Outdoor-Tischtennisplatten und Trampolinen über Skateboards, Cityroller, Zelte, Beach-Tennis-Sets, Fuß-, und Basketbälle bis zu einem Tischkicker und einem Boxsack.

Aber wie kam es denn nun eigentlich zu dieser außergewöhnlichen Spendenaktion? Auslöser war die Berichterstattung der Neuen Osnabrücker Zeitung. Wohltätige Osnabrücker Stiftung verliert durch Greensill-Pleite ihr Geld hatte die Tageszeitung am 25. März 2021 getitelt. Nachdem Michael de Vries den Artikel gelesen hatte, rief er direkt Peter Band an. Denn die im Artikel genannte „Stiftung sozial Bedürftiger“ in Osnabrück finanziert unter anderem Turnschuhe für Kinder aus armen Familien oder hilft bei Vereinsbeiträgen, … und „das ist doch genau unser Thema“, waren sich die Vorstandskollegen direkt einig, was zu tun sei. Kurz entschlossen aktivierte Peter Band also sein Netzwerk und stellte über das Jugendamt den Kontakt her.

In den Gesprächen konnte dann schnell geklärt werden, dass die Stiftung auch noch über andere Mittel verfügt und so für die einzelnen Anträge von Osnabrücker Familien weiterhin Stiftungsmittel zur Verfügung stehen, der Stiftungszweck also gesichert ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Jugend- und Gemeinschaftszentren oftmals auch Häuser für Kinder und Jugendliche sind, die häufig aus einkommensschwachen Familien kommen und dort Gemeinschaft und Unterstützung erfahren. Der gemeinsame Ansatzpunkt war so schnell gefunden: das dortige Equipment für Sport- und Bewegungsangebote durch eine Spende ergänzen. Im Heinz-Fitschen-Haus wird zum Beispiel gerade eine neue Außenfläche hergerichtet und die Kinder haben sich hierfür ein neues Trampolin gewünscht.

Die Grundidee, genau den Betrag zu übernehmen, von dem in der Zeitung berichtet worden ist, blieb erhalten. Und weil sich unsere beiden Initiatoren lange Zeit einig waren, von 13.900 Euro gelesen zu haben, stand am Ende auch genau dieser Betrag zur Verfügung. Wir sind überzeugt: Auch die zusätzlichen 900 Euro sind in den 6 Jugendzentren ganz bestimmt gut angelegt. Davon sind übrigens auch die Jugendlichen überzeugt, die Martin Niemann ihr persönliches Dankeschön für die tolle Unterstützung in Form einer kleinen Collage mitgegeben hatten.